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Abendmahl

Das Abendmahl (auch Eucharistie, Herrenmahl, Altarsakrament, Brotbrechen oder Gedächtnismahl genannt) ist eine Handlung im Rahmen eines christlichen Gottesdienstes, die an das heilvolle Sterben Jesu Christi erinnert und dieses vergegenwärtigt.

Es geht auf das letzte feierliche Mahl Jesus von Nazarets mit seinen zwölf erstberufenen Jüngern (Aposteln) am Vorabend seines Todes zurück, an das am Gründonnerstag erinnert wird. Es gehört mit der Taufe zu den für fast alle christlichen Kirchen wesentlichen gottesdienstlichen Handlungen. Dabei ist Jesus Christus nach jeweiligem Glauben in der von ihm gegebenen Gemeinschaft, in seinem Wort, im Glauben an ihn, in den Gaben von Brot und Wein gegenwärtig. Die Weise dieser Gegenwart ist unter den christlichen Konfessionen umstritten.

Quelle: Seite „Abendmahl“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17. Januar 2009, 15:10 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Adnet

Adnet ist eine Gemeinde im Salzburger Land im Bezirk Hallein in Österreich mit 3.435 Einwohnern. Adnet ist vor allem durch seinen Marmor bekannt. Der Adneter Marmor ist eigentlich kein echter Marmor, sondern ein dichter, schleif- und polierfähiger Kalkstein. Schon die Römer bauten ab dem 2. Jahrhundert Adneter Marmor ab. Dieser Kalkstein kommt in einer großen Farbpalette vor und aus ihm wurden vor allem im Mittelalter eine Reihe von Kunstwerken geschaffen. In der Neuzeit wurde er auch nach Übersee geliefert. Bedeutende Arbeiten aus Adneter Marmor finden sich vor allem in Österreich im Parlamentsgebäude in Wien, auf der Festung Hohensalzburg, in der Stiftskirche zu St. Peter in Salzburg, des weitern auch in Deutschland, Tschechien und Polen. Früher hatten viele Adneter Bauern ihren eigenen Steinbruch, heutzutage wird nur noch wenig Marmor abgebaut. Insgesamt gibt es ca 10-20 Steinbrüche (einige davon relativ versteckt im Wald); heute wird nur noch in ca. 5 Steinbrüchen Marmor abgebaut.

Quelle: Seite „Adnet“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. Dezember 2008, 12:10 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Amor

Amor, oft auch Cupido oder Cupidus genannt, ist in der römischen Mythologie der Gott der Liebe (genauer: des sich Verliebens) und wird als halbwüchsiger Knabe nicht ohne schalkhafte Bosheit aufgefasst, der mit seinen Pfeilen ins Herz trifft und dadurch die Liebe erweckt. Widerstehen kann man ihm nicht: Amor vincit omnia („Amor besiegt alles“, wobei das lateinische Wort „amor“ auch direkt mit „Liebe“ übersetzt werden kann).

Quelle: Seite „Amor (Mythologie)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29. Oktober 2008, 13:42 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Antike

Der Begriff Antike (von lateinisch antiquus, deutsch: alt, altertümlich) bezeichnet die Epoche des Altertums im Mittelmeerraum. Sie reicht etwa von 1200 v. Chr. bzw. 800 v. Chr. bis ca. 600 n. Chr. und unterscheidet sich von vorhergehenden und nachfolgenden Epochen durch gemeinsame und durchgängige kulturelle Traditionen.

Im engeren Sinne bezeichnet man mit der Antike die Geschichte des archaischen und klassischen Griechenlands, des Hellenismus und des Römischen Reichs, das den Mittelmeerraum seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. politisch und kulturell vereinte. Antike im weiteren Sinne umfasst auch die Geschichte der altorientalischen nahöstlichen Hochkulturen Ägyptens, Mesopotamiens, Syriens, Persiens und Kleinasiens, die etwa mit dem Beginn der Schriftlichkeit um 3500 v. Chr. einsetzt.

Quelle: Seite „Antike“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 28. Dezember 2008, 15:40 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Argonauten

Die Argonautensage erzählt von der Fahrt des Jason (Iason) und seiner Begleiter nach Kolchis und dort von der Suche nach dem Goldenen Vlies und dessen Raub. Die Reisegefährten werden nach ihrem „sagenhaft“ schnellen Schiff, der Argo, die Argonauten genannt.

Quelle: Seite „Argonautensage“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 4. Januar 2009, 14:30 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Art Deco

Art Déco (frz., Abkürzung von arts décoratifs, etwa: „verzierende Künste“) ist eine Bewegung in der Designgeschichte von etwa 1920 bis 1940, die die Formgebung von Gegenständen in allen Lebensbereichen wie Architektur, Möbeln, Fahrzeugen, Kleidermode oder Gebrauchsartikeln umfasste. Dem Art Déco fehlt ein eindeutiges, zugrundeliegendes Stilmerkmal oder eine stilbildende Anschauung. Vielmehr handelt es sich, inmitten des generellen Aufbruchs der klassischen Moderne, um eine gestalterische Verbindung von Eleganz der Form, Kostbarkeit der Materialien, Stärke der Farben und Sinnlichkeit der Thematik.

In Frankreich selbst wurde der Stil nicht nur über umfassende Ausstellungen, sondern über neu gegründete Einrichtungshäuser und die Entwurfsabteilungen einiger Warenhäuser wie Desny, Dominique und die Société DIM (Décoration Intérieure Moderne) verbreitet. Bei den hochqualitativsten Werken, etwa solchen des großen französischen Möbeldesigners und Perfektionisten Jacques-Emile Ruhlmann, oder jenen der Silberschmiede Jean Puiforcat und Tétard, hält sich die Ornamentierung zugunsten klarer Formen und der reinen Oberflächenwirkung der Materialien zurück.

Quelle: Seite „Art Déco“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. Januar 2009, 10:17 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Bacchus

Bacchus (lat.; gr. Bakchos) war die römische Entsprechung des griechischen Gottes Dionysos, des Gotts des Weines und der Vegetation. Zudem benutzten die Römer den Namen auch für den Gott Liber. Der aus Unteritalien stammende mystisch-dunkle Kult des Bakchos gelangte schließlich nach Rom und so wurden ihm zu Ehren die Bacchanalien gefeiert. Dies waren mit Weingenuss verbundene Feste, deren Teilnehmer die Bacchanten waren.

Quelle: Seite „Bacchus“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 13. November 2008, 23:39 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Barock

Als Zeitalter des Barock wird die Stilepoche zwischen Renaissance und Klassizismus bezeichnet, die etwa von 1575 bis 1770 währte. Kunstgeschichtlich wird sie in Frühbarock (ca. 1600–1650), Hochbarock (ca. 1650–1720) und Spätbarock oder Rokoko (ca. 1720–1770) unterteilt. Als Kunstform des Absolutismus und der Gegenreformation ist der Barock durch üppige Prachtentfaltung gekennzeichnet. Von Italien ausgehend, verbreitete er sich zunächst in den katholischen Ländern Europas, bevor er sich in abgewandelter Form auch in protestantischen Gegenden durchsetzte.

Quelle: Seite „Barock“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 31. Dezember 2008, 02:00 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Biedermeier

Als Biedermeier wird die Zeitspanne von 1815 (Wiener Kongress) bis 1848 (Beginn der bürgerlichen Revolution) in den Ländern des Deutschen Bundes und des Kaisertums Österreich bezeichnet. Mit dem Ausdruck Biedermeier ist in der politischen Geschichte der Begriff der Restauration verknüpft, der sich auf die staatspolitische Entwicklung nach dem Ende der Napoleonischen Zeit und des Wiener Kongresses bezieht. Bedeutsam ist der Begriff als Epochenbezeichnung der Kulturgeschichte.

Die Biedermeier-Möbel folgen keinem einheitlichen Stil, zeichnen sich aber ebenfalls durch schlichte Eleganz aus. Sie hatten weniger repräsentativen Charakter, sondern sollten den Eindruck von Behaglichkeit verbreiten, vor allem auch zweckmäßig sein. Die ersten Möbel dieser Art entstanden in Wien, wobei englisches Mobiliar als Vorbild diente. Großer Wert wurde bei der Produktion auf die handwerkliche Qualität gelegt. Typisch für das Biedermeier sind Kleinmöbel wie Kommoden, Sekretäre oder Nähtischchen.

Quelle: Seite „Biedermeier“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 15. Januar 2009, 07:07 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Bronze

Der Ausdruck Bronze bezeichnet

(1) eine Legierung: Bronzen (entlehnt aus it. bronzo für die Legierung aus Kupfer und Zinn) sind Legierungen aus Kupfer, die meist Zinn, aber manchmal auch andere Metalle enthalten.

(2) ein Kunstwerk: Ein Bronzebildwerk ist ein aus Bronze hergestelltes Kunstwerk. In der Antike beherrschten die Künstler die Technik zu Herstellung derartiger Werke meisterlich.

Quelle (1): Seite „Bronze“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. Januar 2009, 15:13 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Quelle (2): Seite „Bronzebildwerk“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Januar 2009, 13:55 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Buddha

Buddha (Sanskrit, m.) bezeichnet im Buddhismus jemanden, der Bodhi (wörtlich „Erwachen“, oft ungenau mit „Erleuchtung“ übersetzt) erfahren hat. Der historische Buddha, Siddhartha Gautama, verwendete die Bezeichnung „Buddha“ sowohl für sich selbst als auch für diejenigen, welche schon früher so wie er aus eigener Kraft, ohne fremde Anleitung, das Erwachen erlangt hatten.

Im Buddhismus versteht man unter einem Buddha ein Wesen, welches aus eigener Kraft die Reinheit und Vollkommenheit seines Geistes erreicht und somit eine grenzenlose Entfaltung aller in ihm vorhandenen Potentiale erlangt hat: vollkommene Weisheit (Prajna) und unendliches, gleichwohl distanziertes Mitgefühl (Karuna) mit allem Lebendigen. Er hat bereits zu Lebzeiten Nirvana verwirklicht und ist damit nach buddhistischer Überzeugung nicht mehr an den Kreislauf der Reinkarnation (Samsara) gebunden.

Quelle: Seite „Buddha“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. Dezember 2008, 11:49 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Carrara

Carrara (keltisch für Steinbruch) ist eine Stadt in der italienischen Provinz Massa-Carrara. Sie liegt in den Apuanischen Alpen und damit in der Region Toskana, östlich von La Spezia. Berühmt ist Carrara durch die Marmorvorkommen in den Marmorbrüchen nahe der Stadt sowie für eine Bildhauerakademie.

Quelle: Seite „Carrara“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. Oktober 2008, 14:36 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Catania

Catania ist nach Palermo die zweitgrößte Stadt der italienischen Region Sizilien und die Hauptstadt der Provinz Catania. Catania ist eine der spätbarocken Städte des Val di Noto, die von der Unesco zum UNESCO-Welterbe erklärt worden sind.

Quelle: Seite „Catania“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 4. Januar 2009, 23:21 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Chinalack

Chinesische Lackkunst ist eine kunsthandwerkliche Technik aus China mit dem Rindensekret des Lackbaums. Übernommen und weiterentwickelt wurde die chinesische Lackkunst von zahlreichen Nachbarstaaten, insbesondere Japan, wo man die Erzeugnisse des Ursprungslands teilweise sogar qualitativ übertraf. Ab dem 16. Jahrhundert wurden chinesische Lackerzeugnisse auch in Europa sehr populär. Unter Kaiser Kangxi stellten sie sogar nach Porzellan Chinas wichtigstes Exportgut dorthin dar.

Quelle: Seite „Chinesische Lackkunst“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. Januar 2009, 18:28 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Clementia

Römische Göttin der Erbarmung und Milde, Personifikation der Großmut und Gnade.

Dancing Stars

Dancing Stars ist eine Tanzshow im österreichischen Fernsehen ORF, deren erste Staffel im Oktober und November 2005 ausgestrahlt wurde. Es handelt sich um eine in Lizenz hergestellte Version der BBC-Show Strictly Come Dancing, die international unter verschiedenen Titeln (unter anderem Dancing with the Stars (USA), Let's Dance (Deutschland)) vermarktet wird.

Quelle: Seite „Dancing Stars“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Januar 2009, 22:38 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Diana

Diana (auch: Jana) war in der römischen Mythologie die Göttin des Mondes (und damit Gegenstück von Luna) und der Fruchtbarkeit, Beschützerin der Frauen und Mädchen. Sie war Helferin bei der Niederkunft, hatte jedoch auch Züge einer Todesgöttin. Sie war Jupiters Verbindung mit Latona entsprungen, und war die Schwester des Apollo. Sie blieb Jungfrau und vermählte sich nicht.

Später wurde sie der griechischen Artemis angeglichen und so auch zur Göttin der Jagd.

Im Mittelalter verwandelte sich das Bild der Diana: Sie wurde als Göttin der Hexen angesehen und damit als weibliche Seite des Teufels. So soll Diana in der Walpurgisnacht auf dem Blocksberg mit dem Teufel Unzucht betrieben haben. Aus solchen Mythen entstanden viele Vorurteile während der Zeit der Hexenverfolgung.

Quelle: Seite „Diana (Mythologie)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. Januar 2009, 08:38 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Dorisch

Die dorische Ordnung ist eine der fünf klassischen Säulenordnungen. In der Hierarchie der Ordnungen steht sie zwischen der toskanischen und der ionischen Ordnung. Die Anfänge der dorischen Ordnung lassen sich in Griechenland bis ins 7. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen. Sie war hauptsächlich auf dem griechischen Festland und in Großgriechenland verbreitet, war aber auch im restlichen dorischen Siedlungsgebiet, insbesondere Rhodos anzutreffen. Die Bezeichnung Dorische Ordnung geht auf die Dorer, einen der griechischen Volksstämme, zurück, in deren Siedlungsgebiet – großen Teilen der Peloponnes, auf Rhodos, Kreta und Teilen Kleinasiens – der Baustil hauptsächlich entwickelt wurde.

Insgesamt verfolgte die Entwicklung eine Streckung der Proportionen. Die einst gedrungenen Säulen unter mächtigen Gebälken wichen mehr und mehr schlank emporstrebenden Ausführungen. Die flach gedrückten, wulstigen Kapitelle streckten sich. Das Verhältnis Säulenhöhe zu unterem Säulendurchmesser verschob sich ebenso drastisch wie das Verhältnis Säulenhöhe zu Gebälk. Alles wurde leichter, die Säulenabstände wurden lichter.

Quelle: Seite „Dorische Ordnung“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 5. Januar 2009, 19:46 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

Dubuisson

Albert-Lucien Dubuisson, Französischer Maler, 1850 - 1937.

Empire

Das Empire (frz. „Kaiserreich“) ist eine in Frankreich etwa zeitgleich zu den Regierungsabschnitten des Konsulats (1799-1804) und des ersten Kaiserreiches (1804-1814) vorherrschende Strömung der Bildenden Kunst, die dem Klassizismus unterzuordnen ist. Sie entwickelte sich im letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts, verbreitete sich unter dem Einfluss Napoléon Bonapartes in Europa, vornehmlich in den unter seinem Einfluss stehenden Gebieten (Italien und Rheinbundstaaten) aber beispielsweise auch in Russland, und dauerte bis 1815 an. Sie erfasste sowohl die Baukunst und die Innenausstattungen, das Kunsthandwerk und die Möbelkunst, als auch die Kleidermode.

Quelle: Seite „Empire (Stilrichtung)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 12. Dezember 2008, 11:36 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php

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